Im Sauerländer Besucherbergwerk sorgten sie bereits früher für regelrechte Begeisterungsstürme - nun sind sie wieder zu Gast: Wenn die sieben Mitglieder des Chors „Gregorianika“ vor ihr Publikum treten, herrscht ehrfürchtige Stille. Allein die schlichten Mönchskutten vermitteln eine tiefe Spiritualität.

Spätestens bei Beginn des Gesangs fühlt sich der Zuschauer wie ins Mittelalter zurückversetzt. Gewaltig und eindrucksvoll erklingen die Stimmen und verursachen sofort Gänsehaut.

Die Chormitglieder haben eine klassische Gesangsausbildung absolviert und lernten sich 2002 im ukrainischen Lviv (Lemberg) am Gesangskonservatorium kennen. Dort entdeckten sie auch ihre gemeinsame Leidenschaft für gregorianischen Gesang. Der einzigartige Chor zeigt, wie Gregorianik heute klingen kann - authentisch und modern.

 

Gregorianika

 

Wenn dieser Chor zu singen beginnt, fühlt man sich unweigerlich zurückversetzt ins Mittelalter. Geprägt durch die tiefe Spiritualität und den makellosen Klang zeigt der Chor, dass die klassische Gregorianik bis heute nichts an Faszination verloren hat. Gerade die schlichte Präsentation in Verbindung mit der mystischen Atmosphäre entführt den Zuhörer in längst vergangene Zeiten.

Das Ensemble hatte sich bei der Liedauswahl anfänglich auf moderne, allerdings jedoch „gregorianisierte“ Popsongs spezialisiert. Mit der Zeit wurde das Repertoire jedoch immer mehr um selbstkomponierte Stücke erweitert, die das Klassische mit dem Modernen verknüpfen, aber trotzdem den spirituellen und besinnlichen Charakter beibehalten. Die Konzerte von „Gregorianika“ werden so zu einer Auszeit für die Seele.

Unter dem Titel „Nobile“ präsentieren „Gregorianika“ einen musikalischen Rückblick auf 10 Jahre Chorgeschichte. Die schönsten Kompositionen des Chors, darunter „Ora et Labora“ und „In Meditation“, werden neu interpretiert, und ergeben zusammen mit den beliebten, gregorianischen Chorälen und religiösen Stücken aus der Ukraine ein vielfältiges Programm.

Im Sauerländer Besucherbergwerk sind „Gregorianika“ am Freitag, 21. Oktober 2016, zu Gast. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 18 Euro an der Museumskasse, unter www.reservix.de im Internet sowie - für Kurzentschlossene - zum Preis von 20 Euro an der Abendkasse.

 

Gregorianika Pakat