Große Freude im Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck: Margarethe Schulte übergab dem Museum jetzt eine umfangreiche Sammlung, die ihr verstorbener Mann Johannes angelegt hat.

Johannes Schulte (geboren am 22. März 1940, gestorben am 8. Juli 2006) war beruflich ein Leben lang mit dem Bergbau in Ramsbeck verbunden. Er begann schon mit 14 Jahren seine Arbeit im Bergbau dort. Zunächst wurde er in der Aufbereitung der Erze beschäftigt, bevor er als Lokführer im eigentlichen Bergbau anfing. Später wechselte er zur Schrottkolonne, wo er bis zur Schließung der Grube Ramsbeck am 31. Januar 1974 blieb.

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(Ein Foto aus der Sammlung von Johannes Schulte: Als Bergmann war er in Ramsbeck tätig.
Das Bild zeigt ihn gemeinsam mit Aldo Crose. Foto: privat)

 

Die Sammlung Johannes Schulte umfasst 168 Objekte. Den größten Teil machen verschiedenste, zum Teil außergewöhnliche Mineralien aus. Diese vermitteln eindrucksvoll die große Vielfalt der in Ramsbeck vorzufindenden Mineralien. Zwei der Objekte können heute schon in der Dauerausstellung des Museums besichtigt werden.

Die Sammlung umfasst aber auch Handwerksgerät der Bergleute und sogar Fotografien aus der Betriebszeit der Grube. Das Bergbaumuseum freut sich besonders, durch diese Fotos Einblicke in den Alltag der Bergleute in Ramsbeck gewinnen zu können.