Die Nutzer der Ruhrtopcard schätzen offenbar das Sauerländer Besucherbergwerk. 5183 Besitzer dieser Karte nutzten sie beim Besuch in Ramsbeck – das ist neuer Rekord. 2015 waren es noch 4927. Das ist Platz 1 unter den Museen im Hochsauerlandkreis und Platz 52 aller Einrichtungen, die die Ruhrtopcard akzeptieren.

Mit der Karte kann man bei vielen Freizeitangeboten sparen. Beispiel Ramsbeck: Mit der Ruhrtopcard wird einmalig freier Eintritt in das Sauerländer Besucherbergwerk mit dem Bergwerksmuseum, inklusive Sonderausstellungen, gewährt. Der Eintrittspreis ohne Ruhrtopcard beträgt 8,50 Euro für Erwachsene (ab 16 Jahre), 5,50 Euro für Kinder (ab 4 Jahre) und Schwerbehinderte; Kinder bis einschließlich 3 Jahre sind frei; eine Familienkarte kostet 25 Euro.

Ohnehin war das Jahr 2016 recht erfolgreich für die Ramsbecker Einrichtung: „56082 Besucher sahen sich über und unter Tage um und informierten sich über den Erzbergbau im Sauerland“, erklärt Museumsleiter Dr. Sven-Hinrich Siemers. Da wundert es nicht, dass auch die Nutzerzahlen der Ruhrtopcard stetig wachsen.

Auch im überregionalen Vergleich muss sich das Sauerländer Besucherbergwerk nicht verstecken: Bei der Nutzung der Ruhrtopcard rangiert Ramsbeck auf Platz 12 der beteiligten Museen – hinter so renommierten und großen Einrichtungen wie der DASA in Dortmund, dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum und dem LWL-Freilichtmuseum in Hagen. Im Sauerland belegt Ramsbeck Platz 11 aller Akzeptanzstellen – dort sind wie jedes Jahr Angebote wie das AquaMagis in Plettenberg, der Panorama-Park Wildpark in Kirchhundem und das Fort Fun Abenteuerland ganz vorn dabei. Im Hochsauerlandkreis-Vergleich landet das Besucherbergwerk auf Platz 5 hinter Fort Fun, dem Wildwald Vosswinkel, dem Freizeitbad NASS in Neheim und der Personenschifffahrt Sorpesee.

Blickt man auf die Museen in Südwestfalen, werden nur das LWL-Freilichtmuseum Hagen, die Dechenhöhle mit deutschem Höhlenmuseum Iserlohn und das Museum Burg Altena noch häufiger von Ruhrtopcard-Nutzern besucht. Platz 6 belegt Ramsbeck bei den Museen außerhalb des Ruhrgebiets.

168.410 Ruhrtopcards wurden insgesamt in 2016 verkauft, davon 79 Prozent von Menschen aus der Metropolregion Ruhr. Das bedeutet einen Anstieg um 36 Prozent.

Mit der Ruhrtopcard 2017 locken Besuche in über 90 Freizeitzielen im Ruhrgebiet, im Sauerland und am Niederrhein einmalig kostenlos. Dazu kommt der Einlass in Freizeitparks, zu ausgesuchten Veranstaltungen von Theatern & Varietés sowie einzigartigen Events zum halben Preis. Die Karte kostet 54 Euro für Erwachsene, 35 Euro für Kinder (Jahrgänge 2003 bis 2012); für Kleinkinder (Jahrgänge 2013 bis 2017) ist sie kostenlos.

Weitere Informationen auch über Verkaufsstellen gibt es unter www.ruhrtopcard.de im Internet.